Angesichts der in erheblichem Ausmaß maroden Ludwigsauer Infrastruktur bei Kanälen und Frischwasserleitungen mit inzwischen etwa 15 Millionen Euro Erneuerungsbedarf stellt sich die Frage, wie diese Herausforderung in den kommenden Jahren bei noch erträglichen Wasser- und Kanalgebühren gestemmt werden kann.
Wenn uns die Wähler bei der Kommunalwahl am 15. 3. 2026 mit den notwendigen Stimmen für eine gestaltende Mehrheit ausstatten, werden wir zügig mit der Umstrukturierung unseres Bauhofes beginnen. Ziel ist, ihn in die Lage zu versetzen dauerhaft im Eigengewerk – und damit zu deutlich niedrigeren Kosten, kurzfristiger und flexibler als durch Vergabe am Fremdfirmen – Kanal- und Wasserleitungen neu zu verlegen und schadhafte Stellen zu warten.
Selbstverständlich bedarf es hierzu vorher der Anschaffung notwendigen technischen Geräts und der personellen Umstrukturierung, um eine solch große Herausforderung fachgerecht bewältigen zu können. Strukturell soll dann der Ludwigsauer Bauhof zwei Haupteinsatzbereiche haben: den Tiefbau und die Grünpflege.
Wir sind überzeugt, dass der neue Bauhofleiter, der in wenigen Wochen sein Amt antreten wird, mit Kreativität, Fachverstand, Freude am Mitwirken und dem notwendigen Durchsetzungsvermögen seinen Teil am Gelingen dieses – für Ludwigsauer Verhältnisse – großen Projekts beitragen wird. Ebenso überzeugt sind wir, dass das vorhandene Bauhof-Personal unvoreingenommen und konstruktiv die Umgestaltung ihres Ressorts nach bestem Wissen und Können begleitet.
Nach der in diesem Sinn erfolgten Umgestaltung des Bauhofes werden schadhafte Kanäle und Wasserleitungen zeitnah und kostengünstiger ausgetauscht und nicht, wie in der Vergangenheit, mit Verweis auf die angebliche Schuldenfreiheit mal einfach mit neuem Asphalt zugedeckt werden. Diese sonderbare Ludwigsauer Praxis muss endgültig der Vergangenheit angehören!